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Café Thonet @ imm cologne 2019

 

Contemporary since 1819: Der vom Studio Besau Marguerre entworfene Messestand auf der imm cologne 2019 verbindet Bugholz und Stahlrohr, Geschichte und Gegenwart und macht die DNA der Marke Thonet erlebbar.

 

Willkommen im Café Thonet – gestaltet von Studio Besau Marguerre! Raumgreifende, großzügige Vorhänge, die von der Decke abhängen und bis zum Boden reichen, beschreiben einen größeren Außen- und einen kleineren Innenkreis auf dem imm cologne-Messestand. Durchbrochen von Aussparungen definieren gerundete textile Wände hier besondere Räume, die im großen Thonet-Jubiläumsjahr 2019 zur Bühne für zeitgenössische und ikonische Klassiker aus zwei Jahrhunderten werden. 

 

Dabei erschließt das Bild des „Cafés“ gleich mehrere Bedeutungsebenen. Zum einen war und ist das Kaffeehaus ein Ort der Kommunikation. Essen, Trinken, Rückzug, Arbeiten: Im Café findet auch heute Leben und Arbeiten gleichermaßen statt. Damit ist es ein Symbol für das, was Thonet besonders gut kann: gelungene Möbel für Kommunikation zu entwerfen. Ob lange Abende oder kurzes Verweilen, spontan oder lang geplant, am Esstisch, im Hotel oder bei der Besprechung: Auf Thonet kommt man zusammen.

 

Zum zweiten nahm die Erfolgsgeschichte von Thonet ganz real in den Kaffeehäusern des 19. Jahrhunderts ihren Anfang. So macht es Sinn, im großen Jubiläumsjahr die berühmten Ikonen aus Bugholz an einem Ort zu präsentieren, der diese Tradition zitiert. Dass die Besucherinnen und Besucher im Zentrum der Fläche ein Café vorfinden, ist da nur folgerichtig und spricht für die stimmige Gesamtkonzeption.

 

Auch die Stahlrohrklassiker der Bauhauszeit fügen sich ins Café Thonet ein, das in seiner Konzeption von Mies van der Rohes und Lilly Reichs „Café Samt und Seide“ von 1927 inspiriert ist. So verbindet das Café Thonet die beiden bedeutendsten Innovationen, die mit der Marke Thonet eng verbunden sind.

 

Aktuelle Neuheiten ergänzen die Präsentation: Vorgestellt werden die Re-edition und Interpretation der Beistelltischserie MR 515 von Ludwig Mies van der Rohe sowie ein neues Farbkonzept für den ikonischen Kaffeehausstuhl 214, beide von Studio Besau Marguerre. Außerdem wird eine Atelier-Drehstuhlversion des S 64 von Marcel Breuer gezeigt. Neue Barstuhl-Varianten und Erweiterungen des erfolgreichen Stuhlprogramms 118 von Sebastian Herkner, darunter eine Barstuhl-Variante und ein von Wolfgang Mezger gestalteter wohnlicher Ess- oder wahlweise Besprechungstisch, komplettieren die Präsentation.